Wir zogen im April´13 in unser Haus und bekamen den "Garten des Grauens" kostenlos dazu. Dieser wurde 10 Jahre nicht beachtet. Um ihn und unser Leben drumherum werden wir, Herr und Frau Tatze, hier berichten.

Freitag, 2. März 2018

Wie Baby Tätzchen dann endlich nach Hause kam...

Wie ihr ja sicherlich beim letzten Mal gelesen habt, befand ich mich mit Baby Tätzchen in einer Kinderklinik und von da aus, geht es jetzt weiter.😊

Alle zwei Stunden wurde ich wach, noch bevor das Handy klingelte. Ich war immer schon halb auf dem Weg zu Baby Tätzchen.

In der Nacht teilte mir die Schwester mit, dass Baby Tätzchen sehr gute Werte hätte und es nichts auffälliges gäbe. Sie könnte eventuell am nächsten Tag nach Hause.

Endlich ein Lichtblick.

Am nächsten Morgen hatte ich meine Abschlussuntersuchung und dann kam Papa Tatze dazu.
Gemeinsam warteten wir dann also darauf, dass wir endlich nach Hause durften.

Wir warteten, bis die Visite um war, aber die wurde aufgrund einer eingeschobenen Operation eines anderen Babys, unterbrochen.

So fuhr Papa Tatze erstmal wieder und Baby Tätzchen und ich warteten weiter.

Gegen 16 Uhr teilte mir dann eine Schwester mit, dass Baby Tätzchen noch eine Nacht bleiben müsste, um am nächsten Morgen die Werte noch einmal zu checken.

Ich weiß noch, wie dieses Gefühl war.
Als hätte einer einen Bindfaden um meine Luftröhre gelegt und ihn langsam zusammen gezogen.

Von außen betrachtet sind zwei Tage nicht viel.

Aber jeder, der sich in dieser Situation schonmal befunden hat, wird mir zustimmen.
All dies ist eine Qual.
Schon alleine sein kleines Baby, in dieser kleinen Plastikbox, in diesem riesigen Raum, unter dem ganzen Gepiepe, liegen zu lassen. An sich zu denken um etwas zu essen und sie nur kurz dort alleine zu lassen, ist ein Gefühl, dass keiner Fühlen sollte.

Nicht zu wissen, wie es weiter geht.
Nur von Moment zu Moment denken zu können.
Mein kleines Baby an diesen Kabeln...
...das ist der Horror!

Ich konnte nicht mehr.
Das war das erste Mal, als meine Kraft wirklich am Ende war.
Ich rief Papa Tatze an und der ermutigte mich durchzuhalten.

Durchhalten war nun also die Devise!!!

Noch eine Nacht durchhalten!

Ich öffnete mein Handy und stellte einen Countdown ein.
18:36 h
Und wann ich immer in dieser Nacht gedacht habe, es geht nicht mehr,
sah ich auf diesen Countdown.
16:23 h
Dieses Gefühl, dass es abwärts ging, motivierte mich.

Es motivierte durchzuhalten.

Die Schwester hatte mir in der Nacht mitgeteilt, dass Baby Tätzchen, gleich um 7 Uhr, etwas Blut für den Test abgenommen wurde.
Die Ergebnisse sollten spätestens um 9 Uhr da sein.

Meine Bettnachbarin und ich sollten uns ausruhen und um 9 Uhr dann wieder kommen.
(Zu der Bettnachbarin kommt nochmal ein Post; das ist sonst zu ausschweifend)

Am nächsten Morgen war es soweit.

Ich rief Papa Tatze an und erklärte noch kurz, was wir alles brauchen und dass er sich quasi sofort auf den Weg machen könnte.😆
Ich konnte es nicht erwarten, dass wir endlich nach Hause konnten.

Mit meiner Bettnachbarin wartete ich sehnsüchtig auf unser Frühstück, denn wir brauchten ja etwas Energie für den Tag.
Um 20 vor 9 Uhr tigerten wir nach oben.

Und dann war es soweit:
Ein Arzt kam zu uns und teilte uns mit, dass alles in Ordnung ist.
Nach der U2 durften wir nach Hause.💜

Um 14:45 Uhr waren wir endlich raus!😏

Endlich hatte all dies ein Ende!!💕

Also das war endlich unser umschweifender Geburtsbericht.
Hinter uns lag ein langer Weg, bis wir endlich nach Hause durften.
Aber nun, auch nach fast 5 Monaten, kann ich sagen, ich bin mehr als dankbar, dass wir eigentlich so glimpflich davon gekommen sind.
Es gab tausende von Möglichkeiten, die es hätten sein können, aber es nicht waren.
Ich bin so dankbar, dass ich zwei gesunde kleine Kinder habe.
Trotz allem was uns da passiert ist, kann ich nur sagen, ich würde es wieder tun, denn wenn ein wunderschöner kleiner Engel einen anlächelt, ist alles andere weg.
Da gibt es keine schlechten Gedanken, über die Geburt oder was danach war, es gibt nur sie und mich.💜

Naja und manchmal auch wir vier😆😏
Habt einen schönen Abend
Mama Tatze

Montag, 12. Februar 2018

Wie Baby Tätzchen auf einer Kinder-Intensiv-Station landete....

Baby Tätzchen war nun also auf dem Weg in die Kinderklinik und ich durfte gleich hinterher.💜
Schnell packten Papa Tatze und ich meine Sachen und dann wurde ich auch schon abgeholt.
Mit einem Rettungswagen wurde ich zu der anliegenden Klinik gefahren und durfte dann direkt zu Baby Tätzchen.
Papa Tatze kam mit meinen Sachen hinterher.
 
Eine Schwester meiner Station führte mich zur Kinder-Intensiv-Station.
Als ich vor der Tür stand, lief mir ein Schauer über den Körper. Alles war abgeriegelt.😖

Hier sollte mein kleines Mädchen liegen? 
Ihr ging es doch gut? 
Oder doch nicht?

Bevor ich hinein konnte, musste ich klingeln und warten, bis einer fragte, wer ich bin und dann würde mit geöffnet.
Dort empfing mich eine Schwester und erklärte mir, dass ich nun erst einmal die Hände desinfizieren müsse.
Dann zeigte sie mir, wo meine Kleine lag.

Baby Tätzchen lag in einem großem Raum, der komplett verglast war.
Überall standen Geräte, die die ganze Zeit piepten.
Es lagen noch zwei weitere Babys im Raum.
Und dann war ich bei ihr.

Sie lag in einem kleinem durchsichtigem Bett und hatte Kabel angeschlossen.
Auf dem Bildschirm konnte ich sehen, dass die Herzfrequenz und die Sauerstoffsättigung gemessen wurde.
Die Schwester bot mir an, sie heraus nehmen zu können.
Ich war so froh, dass das möglich war.

Baby Tätzchen schlief sofort auf mir ein.💕
Gemeinsam warteten wir nun auf Papa Tatze.

Nachdem er da war, kam ein Arzt zu uns. Er stellte sich als Kinderherzchirurg vor.
Er machte bei Baby Tätzchen ein Ultraschall der Brust und konnte keine Auffälligkeiten feststellen.

Er teilte uns außerdem mit, dass die keine Kinder zurückschicken, ohne sie ganz durchzuchecken.
Er fand die Reaktion leicht überzogen, dass Baby Tätzchen ein zweites Mal in die Klinik musste.

Am selben Abend kam noch ein Kinderarzt und erklärte, dass das was bei Baby Tätzchen war, schonmal sein kann, weil die Knochen noch weich sind.
 Ab dem Zeitpunkt, als sie in der Klink war, ist das "Einziehen" auch nicht mehr aufgetreten.

Mit anderen Worten Baby Täzchen ging es gut.😇

Ein Pfleger bot mir, irgendwann nachts, an, dass sie anrufen könnten, wenn Baby Tätzchen Durst hatte und ich dann mal etwas schlafen könnte.💤

So ging ich also auf mein Zimmer.
Das Zimmer war mit 3 Betten bestückt und ich konnte erkennen, dass mindestens eine mit mir hier schlafen würde.
Erst jetzt merkte ich, dass ich Hunger hatte.😬
Durch den ganzen Stress war das total untergegangen.
Die Nachtschwester gab mir noch ein paar Reste.

In meinem Zimmer wieder angekommen, hatte ich das erste Mal wieder Schmerzen.😩
Mein Fuss tat so weh, dass ich nach einer Schmerztablette fragen musste.

Dann klingelte auch schon mein Handy.
Der Pfleger teilte mir mit, dass ich zum Stillen kommen könnte.

Oh man🙈 wieder mal wird es länger als gedacht... 😌so viele Gedanken in wenig Text zu verfassen ist schwierig... deshalb machen wir hier wieder einen Cut und beim nächsten Mal ist dann wirklich Schluss....😊

Dienstag, 6. Februar 2018

Warum Baby Tätzchen keinen so tollen Start hatte

Wie ihr in unserem Geburtsbericht sicherlich schon gelesen habt, musste Baby Tätzchen direkt nach der Geburt in eine Kinderklinik. Sie hatte aufgrund von  Anpassungsschwierigkeiten sehr viel Fruchtwasser gespuckt und wurde direkt verlegt. Am nächsten Tag durfte sie aber wieder zu mir zurück.

Endlich dachten wir, dass wir alles durchgestanden hatten und informierten unsere Eltern und Geschwister. Als am nächsten Tag Opa und Oma Tatze da waren, musste Baby Tätzchen zur Gewichtskontrolle. Da ich noch nicht so weit laufen konnte, ist Papa Tatze mit ihr dort hingegangen. Als er wieder kam, erklärte er mir, dass die Schwester bei Baby Tätzchen eine Auffälligkeit gesehen habe und sie deswegen Rücksprache halten muss.
Dann kam die Schwester und erklärte uns was los war. Wenn man Baby Tätzchen auf den Rücken legte und sie dann schrie, zog sich in ihrem Brustkorb ein Loch zusammen. Sie zeigte uns was sie meinte. Es sah richtig erschreckend aus. Ein Tennisball hätte dort hinein gepasst.
Die Schwester teilte uns mit, dass sie in der Kinderklinik anrufen muss und dort fragt, wie es weiter gehen soll.

Mein Hals war zugeschwollen und ich merkte wie mir die Tränen in die Augen schossen. Sollte die Kinderklinik sie nun etwa wieder holen? Nochmal würde ich das nicht aushalten. Und dann warteten wir....

... Wir warteten genau 5 Stunden bis die Schwester kam und sagte: "Sie muss wieder in die Kinderklinik. Die sind gleich da und nehmen sie mit!"

Ich fühlte mich so leer und dann sollte ich Baby Tätzchen auch noch zu den Ärzten bringen. Das Gefühl werde ich nie wieder vergessen. Das Gefühl, dass ich fühlte, als ich diesen Gang lang ging um mein Baby abzugeben. Ohne zu wissen, wie es weiter gehen würde... Es fühlte sich an, wie der Gang zur Schlachtbank...

Dann war sie wieder weg...

Aber die Schwester teilte mir mit, dass ich meine Sachen packen solle und gleich hinterher gefahren werde. Mir fiel ein riesiger Stein vom Herzen. Ich konnte bei ihr sein 💜

So Leute. Da dass immer alles so viel zu lesen ist, machen wir hier wieder eine Pause 😄

Donnerstag, 1. Februar 2018

Mama Tatze kocht: Nudeltopf

Dies ist ein leckeres und einfaches Rezept. Man muss nicht die ganze Zeit dabei stehen. Der Topf lässt sich auch gut vorbereiten und ihr könnt ihn nach eurem Geschmack ergänzen.


Was wir genommen haben

> ca. 3-4 gewürfelte Möhren
> ein Glas gewürfelte Würstchen
> 2 gewürfelte Zwiebel
> zwei Handvoll gefrorene Erbsen
> Tomatenmark
> ein Becher Sahne
> etwas geriebener Käse
> Brühe
> Salz
> Pfeffer
> Paprika




 Und so haben wir es gemacht
 Als Erstes werden die Zwiebeln, die Möhren und die Würstchen angebraten.
Wenn das gewünschte Röstaroma erreicht ist, werden  2-3 Eßlöffel Tomatenmark hinzu gefügt und angeröstet. Dann gießt man die Brühe dazu. Da müsst man gucken, wie viel benötigt wird. Aber alles sollte ruhig schwimmen.
Nun kommen die gefroreren Erbsen mit rein. Dann wird alles einmal aufgekocht.
Dann werden die Nudeln dazu gegeben. Das Ganze sollte nun solange köcheln bis die Nudeln gar sind.
Da die Nudeln ja das Wasser aufsaugen, sollte es sämiger werden. Sollte es zu wenig Wasser sein, müsste noch was dazu geben werden.
Mit den Gewürzen wid alles abgeschmeckt und nach Belieben noch Sahne dazu gegeben.
Wir haben zum Schuss noch etwas geriebenen Käse darauf verteilt.
Lasst es euch schmecken 😉

Samstag, 27. Januar 2018

Die Geburt unseres zweiten Wunders Teil 3

Nun lag ich also frisch operiert mit der Kleinen in dem Bett und wartete, dass man mir sie wieder weg nahm. Ich konnte die ganze Zeit nur weinen. Es war schwer zu verstehen, denn sie verhielt sich vollkommen normal.
Die Hebamme, die Schwestern und der Narkosearzt versucht uns zu erklären, was passiert war und warum die Kleine in die Kinderklinik müsse.
In meinem Kopf war das Alles ganz logisch. Es ergab auch Sinn und war auch dringend notwendig.
Aber mein Herz tat so weh. Allein der Gedanke daran, dass sie gleich weg wäre und wir nicht mit konnten, der verpasste mir immer wieder einen Stich.

Und dann war sie weg....
Die Kleine wurde in einem Inkubator abgeholt und war dann weg.

Man teilte uns mit, dass Papa Tatze jederzeit zu ihr könnte.
Es gab zwei Möglichkeiten, entweder sie kam nächsten Tag wieder oder ich würde dort hinverlegt werden.

Ich wurde, nach dem wir im  Kreissaal einige Zeit verbracht hatten, dann auf mein Zimmer geschoben. Leider lag dort eine Mutter mit einem frischgeborenen Mädchen.
Ich konnte die ganze Zeit nur weinen. Ich konnte nicht verstehen, warum gerade uns das passiert. Warum wieder bei uns?
Wir wussten nicht mal, wie groß sie war oder wie viel sie gewogen hatte.
Wir hatten keine Informationen, wie ihr Zustand war und was die Ärzte in der Kinderklinik mit ihr machten.

Am Abend konnten wir dann endlich mit jemanden telefonieren. Die Schwester teilte uns mit, dass es Baby Tätzchen sehr gut ging und dass sie am Nachmittag leichte Temperaturanpassungsprobleme hatte, aber jetzt alles ok wäre. Wir sollten am nächsten Morgen gegen 8 Uhr anrufen und dann würden wir erfahren, wie es weiter ginge. Papa Tatze fuhr dann am Abend noch zu ihr und schickte mir ihr erstes Foto. 💜
Ich habe mir dieses Foto angeschaut, wie lieb sie da schlief. Das gab mir sehr viel Kraft und ich wurde neu motiviert. Ich dachte mir, wen bringt das, wenn ich hier liege und weine. Was bringt ihr das? An diesem Abend bin ich aufgestanden und bin durchs Zimmer gelaufen. Ich musste alle drei Stunden nachts die Milch abpumpen.
Ich war so ungeduldig. Bis 8:00 Uhr kam mir so ewig vor. Erst kam um 6:30 Uhr die Visite, die meinen Katheter entfernten, weil es mir schon so gut ging. Dann kam um 7:30 Uhr das Frühstück. Dann schrieb Papa Tatze, ob ich schon was gehört hatte. Endlich war es 8:00 Uhr und ich konnte anrufen. Die sagten mir dann, dass zwar Ärzte da wären, aber erst gegen 10:30 Uhr Visite machen würden. Ich sollte gegen 11:00 Uhr nochmal anrufen. Die Schwester teilte mir aber mit, dass die Nacht sehr gut war und alle Werte dafür sprechen, dass Baby Tätzchen wieder kommen könnte.
Es war 8:03 Uhr und ich dachte, ich überlebe das nicht. Wieder warten....

Um 10:45 Uhr kam eine Schwester und sagte mir, dass sie sie jetzt holen würde. Ich konnte es gar nicht glauben. Endlich würde ich sie wieder bekommen....

Und dann war sie wieder da....
13:32 Uhr hatte ich sie wieder.... 💜

Ich weinte vor Glück...
Endlich hatten unsere Strapazen ein Ende...



Dachten wir zumindest...🙊
Was wir noch erlebten? Das erfahrt ihr beim nächsten Mal 😋
Nach einer kurzen Wartezeit 
 

Donnerstag, 25. Januar 2018

Die Geburt unseres zweiten Wunders Teil 2

Wie bereits im vorherigen Post berichtet, befanden wir uns um 6:30 Uhr morgens im Krankenhaus für unseren geplanten Kaiserschnitt. Noch ein letztes Mal wurden Wehen geschrieben und dann ging es um 7:45 Uhr los. Papa Tatze musste sich erst noch umziehen und steril machen, deshalb wurde ich erstmal alleine in den OP geschoben.
Das Narkosearzt erklärte mir nochmal ganz genau, was er vor hatte, dass nahm mir die restlichen Sorgen. Die Betäubung war echt gut. Ich merkte sofort, dass sie wirkte.

Papa Tatze kam dazu und dann ging es auch schon los. Da wir uns nur auf einen Mädchen-Namen geeinigt hatten und nach wie vor nicht wussten, was es wird, machte das OP-Team uns noch ein paar schöne Namensvorschläge.
Und dann war sie da 😍 unser kleines Wunder...

Sie schrie sofort los und öffnete ihre wunderschönen Augen. Sie sah aus wie ihr großer Bruder, nur sehr viel kleiner 😏
Die Schwester nahm sie mit rüber und die Ärztin fing an meinen Bauch wieder zuzunähen.

Wie ihr in unserem ersten Geburtsbericht lesen konntet, ist dies ja unser zweiter Kaiserschnitt gewesen und deshalb war das alles schon etwas routinierter. Deshalb hatte ich auch das Gefühl, dass etwas nicht stimmte.
Baby Tätzchen wurde nicht wieder gebracht. Ich wies Papa Tatze darauf hin, dass sie schon sehr lange weg war. Er meinte, dass schon alles gut ist.
Aber mein Gefühl stimmte!
Nach einer gefühlten Ewigkeit kam der Narkosearzt (wie wir im Nachhinein erfuhren auch Notarzt war) zu uns und erklärte uns, dass er gezwungen war, die Kinderklinik anzurufen. Baby Tätzchen hatte sehr viel Fruchtwasser gespuckt und ihr musste Sauerstoff zugeführt werden.

Nachdem die Ärztin mit meinem Bauch fertig war, bin ich zu ihr gefahren worden und man legte sie mir auf die Brust.

In diesem Moment war uns nicht klar, was dies alles bedeutete. Sie lag auf meiner Brust und sah uns mit ihren großen Augen an.
Doch dann lies der Arzt die Bombe platzen. Er teilte uns mit, dass die Kinderklinik sie auf jeden Fall mitnehmen werde.
Bisher dachten wir, sie kämen um nachzuschauen, wie es ihr ginge. Aber dann war klar: Sie werden sie mitnehmen und wir werden nicht mitkommen können.😱😰

So wie es weiter geht? Das kommt im dritten Teil. Also bleibt dabei 😄

Sonntag, 21. Januar 2018

Die Geburt des zweiten Kindes: ein Wunschkaiserschnitt, viele Ängste und ein gutes Ende

Sicherlich habt ihr es schon mitbekommen:
Baby Tätzchen ist nun seit 102 Tagen bei uns...👧

...Nun möchte ich euch von unserer Geburt erzählen... 

Vorher möchte ich aber eins loswerden
Uns geht es gut und trotz allem würden wir auch noch ein drittes Kind bekommen.😇

Wenn du gerade schwanger bist und dieses hier liest, lies bitte nicht nur das Schlimme, sondern sieh auch die guten Seiten.
Wir haben im Krankenhaus ganz andere Geschichten gesehen, die uns gezeigt haben, wie dankbar wir sein müssen.


Unser zweites Baby war ein Wunschkaiserschnitt!!!
Sicherlich schrecken jetzt 90% der Leser zurück, aber jeder hat seine Gründe, warum er Dinge tut.
Ein geplanter Kaiserschnitt wurde sie, weil ich mir 20 Tage vor ihrer Geburt eine Bänderdehnung zuzog und uns beim Vorgespräch im Krankenhaus mitgeteilt wurde, dass aufgrund schlechter Wehenanfälligkeit und der ganzen Vorgeschichte, die Wahrscheinlichkeit für einen Kaiserschnitt, trotz Einleitung, bei 40% liegt.
 Sicherlich habt ihr unseren ersten Geburtstbericht gelesen und wegen dessen Ablauf war, es mir lieber einen Kaiserschnitt zu machen und die Betäubung mit genügend Vorbereitung setzen zu lassen.

Die Frauenärztin teilte mir dann mit, dass unsere Kleine am 12.10. zur Welt geholt werden sollte.

Baby Tatze im Urlaub
Einen Tag vorher haben wir Baby Tatze zu seinem Patenonkel und seiner Freundin gebracht und sind dann zur Aufnahme ins Krankenhaus gefahren. Dort hatte ich auch ein Gespräch mit dem Narkosearzt, der mir genau erklärte, was beim letztem Mal schief gelaufen ist und wie sie das diesmal verhindern wollen.

Morgens um 6:30 Uhr sind wir dann ins Krankenhaus zur Entbindung gefahren.
Ich war zwar aufgeregt, aber fühlte mich sehr sicher.
Die Ärtze waren sehr bemüht um mich und haben, bei den Vorgesprächen, mir viele Bedenken und Ängste genommen.

Erstmal machen wir hier ein Stop 😱😱
Ein bisschen spannend muss es ja bleiben😁
Wie es weiter geht, erfahrt ihr ganz schnell 💜