Wir zogen im April´13 in unser Haus und bekamen den "Garten des Grauens" kostenlos dazu. Dieser wurde 10 Jahre nicht beachtet. Um ihn und unser Leben drumherum werden wir, Herr und Frau Tatze, hier berichten.
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Dienstag, 8. August 2017

Oha?... Familie Tatze bloggt wieder... (plus: ganz viel neues)

Der erste Eintrag nach fast einem dreiviertel Jahr und dann auch noch ein Rezept?? Toll oder? Also wäre ich ein Leser dieses Blogs, würde ich dann doch wissen wollen, was denn hier los war bzw. ist?!?

Diese Frage ist mehr als berechtigt, aber um ehrlich zu sein, so richtig kann ich sie nicht beantworten. Natürlich könnte ich jetzt alles auf Baby Tatze schieben, aber das wäre gelogen (dazu später mehr). Ich könnte auch behaupten, wir wären im Ausland gewesen oder unser Internet hat einen total Ausfall, aber auch das wäre jetzt nicht so glaubwürdig 😂.

Was also war los? Mh.... eigentlich war gar nichts los. Nur war immer irgendetwas, warum man dann doch wieder nichts geschrieben hat. Unsere Festplatte quillt über mit Bilder von tollen Dingen, leckeren Rezepten und noch vielem mehr, die ich hochladen wollte. Doch nun geht es weiter... oder auch von vorne los.

Nun also zurück zur Frage.... auch wenn wir das Gefühl haben, dass nichts passiert ist... Es ist viel passiert...

Zuerst also die Fakten:


1. Baby Tatze ist nun kein Baby mehr. Er ist nun 20 Monate alt und schon so groß. (auch dazu später mehr)




2. Papa Tatze hat einen neuen Arbeitsplatz. Das brachte uns viel Zeit für die Familie. Vorher arbeitete er von 9:30 bis 19:30 Uhr und nun von 7:15 bis 16:15 Uhr. Freitags sogar nur bis 15:00 Uhr. Ein richtiger Luxus für uns.


3. Mama Tatze ist nun Sanitäter. Nebenbei habe ich die Elternzeit produktiv genutzt und viel gelernt und nun bin ich Sanitäter.




4. Wir sind bald zu viert. Uiii, ja die Neuigkeit der Neuigkeiten. Baby Tatze wird ein großer Bruder💗


5. Unser Haus wird endlich erweitert. Seit Jahren warten wir darauf, dass es weitergehen kann und nun endlich geht es los.



6. Unser Garten hat ein paar neue Sachen dazu gewonnen. Bilder gibt es natürlich noch 😄





Grob zusammen gefasst, war es das, glaube ich, erstmal. Diesmal melden wir uns natürlich schneller wieder. Versprochen 😀
Mama Tatze




Freitag, 30. September 2016

Langes Warten wird dann doch belohnt...

Hallo ihr! 
Da sind wir wieder. 

Nun ist auch endlich mal ein bisschen Zeit...

Baby Tatze schläft nach einer endlosen, schlaflosen Zeit wieder.

Baby Tatze hatte leider eine Bronchitis und konnte nicht gut atmen beim Schlafen.
Dreimal am Tag mussten wir die Nase absaugen und inhalieren. Was für eine Quälerei. Für uns alle eine anstrengende Zeit.
Aber es hat sich gelohnt. Während er vor sich hin kränkelte, hat er ein paar Zähnchen bekommen und angefangen an der Hand zu laufen.
9 Zähnchen blitzen uns nun an.
Die Belohnung für den Stress.

 Baby Tatze fängt nun langsam an uns im Garten zu helfen. Hier mäht er mit Papa Tatze den Rasen.
Erstmal gucken, ob die Äpfel schon reif sind. Leider sind sie noch nicht soweit.


Das wars erstmal von uns...

Montag, 25. Juli 2016

Ein Monat voller Abenteuer, aber auch viel Stress..

Wir haben es getan!
Mama und Papa Tatze haben geheiratet.
Nach 5 Jahren Beziehung haben wir uns gtraut.

Wie es genau abgelaufen ist? 
Das berichten wir im nächsten Blog.

Jetzt erstmal noch ein paar Dinge, die letzten Monat noch so passiert sind.

Unser Gewächshaus steht und wurde befestigt.
Nun wird noch ein Stück gepflastert.

 Im Garten gibt es die ersten Äpfel.
Baby Tatzes Baum trägt auch die ersten Früchte.

Baby Tatze bekommt immoment seine ersten Zähne und zwar sieben aufeinmal.
Er ist erstaunlich gut drauf.

Und nun die beste Nachricht:
Baby Tatze krabbelt seit ein paar Tagen.


So das war es erstmal.
Unseren Hochzeitsbericht gibt es in nächster Zeit. Bis dahin gibt es noch was leckeres für euren nächsten Grillabend....
Ein Kartoffelsalat zum Träumen 

Sonntag, 12. Juni 2016

Eine kurze Halbzeit, etwas Ruhe und ein schönes Wochenende....

Da wollte ich doch glatt mal die Halbzeit nutzen und euch von unserem tollen Wochenende erzählen..

..Unser Samstag fing eigentlich sehr ruhig an...
Baby Tatze war auf Entdeckungstour im Garten. Er hatte im Garten richtig viel Spaß und er konnte sich da besser hochdrücken, als auf dem Fussboden im Haus.
Im Hintergrund steht übrigens das neue Gewächshaus.
Ein Bericht folgt, sobald es los geht.

Nach seinem Ausflug, musste Baby Tatze natürlich baden und so wurde danach gleich die Gelegenheit genutzt, um endlich mal seine Haare zu stutzen, denn inzwischen sind die schon über die Ohren gewachsen.
Die langen Haare
 Aber Baby Tatze hat das toll über sich ergehen lassen und ist anschließend müde ins Bett gefallen...



..Am Sonntag musste Papa Tatze schon ganz früh los, um bei der Feuerwehr beim Tag der offenen Tür zu helfen..

Baby Tatze und ich haben unseren Vormittag genutzt und viel gekuschlt, gespielt und rumgealbert.
Nach dem Mittagessen von Baby Tatze, sind wir dann natürlich Papa Tatze besuchen gefahren.
Baby Tatzes T-Shirt

Zufällig haben wir dort Opa Tatze getroffen und noch ein bisschen Kaffee getrunken.

Ein Foto im Feuerwehrauto war natürlich Pflicht.

Nachdem Papa Tatze uns die Feuerwehr gezeigt hatte, sind wir wieder nach Hause gefahren.

Baby Tatze und ich haben dann noch ein bisschen gespielt.
Es ist so schön, wenn er kichert und es steckt so an.

Nach einem leckeren Abendbrei ist er sehr müde eingeschlafen.

Ich hab mir endlich mal etwas zu trinken geholt und schaue natürlich das Spiel.
Aber alleine, denn der, der am wenigsten Ahnung, in dieser Familie, von Fussball hat, sitzt natürlich in der Feuerwehr und guckt Fussball...
In diesem Sinne drücken wir die Daumen, dass es noch ein bisschen besser wird, also das Spiel...
3D Smileys guru

Donnerstag, 2. Juni 2016

Warum man manchmal zu nichts kommt, obwohl man eigentlich doch Zeit haben sollte...

Ihr kennt das bestimmt:
Wenn ich abends im Bett liege, nehme ich mir immer unheimlich viele Dinge vor, die ich am nächsten Tag erledigen möchte.
Gerade am Sonntag Abend denke ich darüber nach, was ich in der vergangenen Woche nicht gemacht habe und dringend nächste Woche machen sollte.
Oft ertappe ich mich sogar dabei, wenn ich etwas richtig Tolles erlebt oder unternommen habe, dass ich mir dann denke: "Ach, das mache ich auf jeden Fall öfter!"

Und was ist dann?
Um ehrlich zu sein, kann ich diese Frage nur zum Teil beantworten.

Was ich getan habe, weiß ich.
Warum ich dann doch nichts geschafft habe, dass weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Wovon ich überhaupt rede?
Es geht gar nicht um eine bestimmte Sache. Es gibt da ganz viele Dinge und es geht nicht nur mir so.

Da wäre, der Eine, der abnehmen will und es doch irgendwie nicht schafft.
Die Eine, die sich vornimmt, in Zukunft viel mehr Freunde zu besuchen und dann doch was anderes erledigen muss.
Die Familie, die unbedingt den Schuppen aufräumen will und irgendwo anders hin muss.
Der Eine, der seinen Garten umgraben will und dann doch nicht die richtige Schaufel hat.
Die Eine, die schon lange ausmisten wollte und einfach nicht dazu kommt.

Wie man es auch dreht und wendet, irgendwas betrifft uns alle. Irgendwas haben auch wir nicht geschafft.

Und was haben wir stattdessen getan?
Auf diese Frage haben wir alle tausend Antworten... 

Zuerst einmal haben wir einfach nicht genug Zeit und dann haben wir ja auch so viele Verpflichtungen. Wenn die Arbeit doch nur nicht wäre. Dann muss ja auch noch der Haushalt gemacht werden.
Und schlafen muss man ja auch mal.

Doch jetzt mal ehrlich, wie lange arbeiten wir den wirklich am Tag? Oder in der Woche?
Warum haben wir soviel Zeit, um noch mit dem Handy uns zu beschäftigen oder TV zugucken? 
Wo kommt denn diese Zeit her?

Wenn man es realistisch betrachtet, haben wir Zeit... 
Nur nutzen wir sie "falsch"...
Nicht mal unbedingt falsch, nur anders, als wir es vorhatten...

Doch wir haben jetzt eine Zeitbremse zu Hause...
Denn man wird in seinem kleinen hektischem Leben durch nichts schöneres aufgehalten, als durch dieses wunderschöne Lächeln....
Nichts entschleunigt einen besser, als dieser Wurm, wenn er einen stolz anlächelt, weil er etwas neues kann...

Baby Tatze hat uns etwas wundervolles gelehrt:
Manchmal sieht die Welt viel schöner aus, wenn man mit ihm, auf einer Decke, auf der Wiese liegt und in die Sonne und die Wolken schaut... 

Also schnappt euch eine Decke. Legt euch zu uns und schaltet ein Gang zurück, denn diese Zeit ist es wert, sie zu vergeuden....

Donnerstag, 14. April 2016

Warum Papa Tatze´s Projekt ins Wasser fiel..

Wie ja schon angekündigt, hatte Papa Tatze tatsächlich, am Freitag, frei. Denn er wollte mit einer Gartenfräse den Garten in Angriff nehmen.

Doch leider wurde uns wieder einmal vor Augen geführt, wie weit wir auf dem Land wohnen.
Denn als wir uns eine Gartenfräse leihen wollten, gab es nirgendwo eine.

Papa Tatze fand zwar eine, aber in 50km Entfernung und so beschloss er, erstmal die Auffahrt "aufzuräumen".

Da unsere Hausaußenseite seit ca. 40 Jahren als Ablagefläche für irgendwelche Bauprojektreste genutzt wurde, haben wir inzwischen kleine Häufchen mit Steinen, Folien, Füllsand, andere Steine und noch viel mehr. Quasi wie ein kleiner Baumarkt. Und dies wollte Papa Tatze nun aufräumen.

Den ganzen Nachmittag, räumte er mit seinem Onkel, Steine auf Paletten, Müll in die Tonne und Sand auf einen Haufen.

Vorne sieht es inzwischen sehr gut aus. Als nächstes werden die Paletten weg gefahren und das Loch mit Füllsand aufgefüllt. 


Hinten sieht es immoment so aus: 


Während die Männer fleißig waren, war Mama Tatze auch nicht untätig.
Sie hatte nämlich endlich mal Zeit etwas zu nähen.



Eine Windeltasche



Und eine Shirt für Baby Tatze...


Wenn ihr euch für die Schnittmuster bzw. Anleitung interessiert, hinterlasst einen Kommentar....

Mittwoch, 6. April 2016

Endlich geht es wieder los...

Nachdem wir euch den ganzen Winter fast ausschließlich von Baby Tatze berichtet haben, können wir endlich verkünden:

Papa Tatze hat Rasen gemäht.

Es geht also endlich weiter...

Das nächste Projekt steht schon fest.
Am Freitag bekommen wir eine Gartenfräse und dann wird endlich die Hügellandschaft vernichtet.

Wie es genau dann abläuft, berichten wir dann natürlich.


Übrigens unser Poolüberbleibsel sieht aktuell so aus...

Freitag, 30. Oktober 2015

Wie aus einem kleinem Wasserfleck ein Wochenendprojekt wurde...

Letzten Samstag hat Papa Tatze in unserem schönem Wohnzimmer einen Fleck unten an einer Wand entdeckt. Ich hatte natürlich gleich Angst, dass das Schimmel sein könnte, weil dies natürlich nicht gut für Baby Tatze wäre.
Also wurde Papa Tatze dazu genötigt nochmal genauer hinzusehen. Dies tat er auch und löste die Fussleisten und entdeckte dort noch mehr Feuchtigkeit. Auch waren die Halterungen total verrostet.
Während dieser Handlung hatte Papa Tatze sich so in Rage geredet, dass ich dann lieber Opa Tatze anrief (schließlich ist er ja unser Vermieter).
Opa Tatze kam dann auch gleich und begutachtete das Debakel. Nach endlosen Diskussionen gingen Papa und Opa Tatze erstmal ums Haus um den Fehler zu finden.
Und da war dann auch einer:
DIE DACHRINNE

Ihr denkt jetzt natürlich: "Seit ihr doof? Die Dachrinne muss man auch mal saubermachen!"
Ja, aber sie war sauber, nur hing sie so schief, dass das gesamte Wasser vom Dach in Richtung Wohnzimmer lief. Noch dazu kam, dass unsere Pflasterfläche Richtung Wohnzimmerwand abfiel.

Mit anderen Worten: Alles was schief gehen konnte, war hier schief gegangen und wir hatten es nicht bemerkt.

Mit dieser Entdeckung ging aber erst die Arbeit los.
Opa Tatze besorgte schnell noch ein Stück Dachrinne, damit das Wasser in beide Richtungen vom Dach ablaufen kann.
Papa Tatze bohrte Bretter unter unsere Dachrinne, damit diese nicht mehr durch hing.
Dann haben beide zusammen noch das Stück vor dem Wohnzimmer neu gepflastert.

Ich konnte leider nur Brötchen schmieren mit dem dicken Bauch.

Unser Wochenende war also vollkommen ausgefüllt und Papa Tatze konnte dann den Sonntag Nachmittag auch nur noch schlafen.

Montag, 28. September 2015

Die letzten Spuren des Pools...


 Papa Tatze hatte vor ein paar Wochen ein Stückchen neben dem Pool neuen Rasen angesäht und nutze das restliche Poolwasser um diesen sprengen.


 Da stand er einmal und nun ist es für dieses Jahr vorbei. Ein paar Rasensamen haben wir ausgesäht und nun kann der Rasen sich erstmal erholen. Papa Tatze ärgert sich natürlich wieder mal in Grund und Boden, dass der heilige Rasen ruiniert ist. Im nächsten Frühjahr werden wir dann anfangen zu pflastern und dann steht der Pool auch besser. Bis dahin wird er im Schuppen überwintern.

Montag, 21. September 2015

Bootsmann und noch andere Gesellen...

In unserem Garten gibt es, neben der entdeckten Kuh, noch ein paar Tiere zu entdecken:



Da gibt es zu einem unsere Hauskatze, die leider nur zum Fressen da war und sich jetzt nicht mehr zeigt.



 

 










 Mit dem Katzenfutter kam dann auch unser Hausigel, der mir morgens um halb fünf, als ich zur Arbeit wollte, schon einen richtigen Schreck einjagte, weil er einfach lossprintete.





 







Und natürlich gibt es auch jede Menge Vögel zu entdecken.


Das waren die Tiere, die sich erwischen lassen haben.

Außerdem hatten wir schon ein paar Eichhörnchen, ein Reh und Papa Tatze´s Lieblingstiere die Frösche im Garten.


Wen man natürlich nicht vergessen darf, ist der Bootsmann.

Papa Tatze und ich unterhielten uns gerade, als ich unsere Tür zur Terrasse öffnete. 
Man muss dazu sagen, wir haben Plissee an unseren Tür, deswegen konnte ich nicht rausgucken.

Ich öffnete also die Tür, bekam einen riesen Schreck und machte sie schnell wieder zu.

Ich erklärte Papa Tatze, das dort vor der Tür ein Bernersennenhund hockte.
Zwar bin ich mit Hunden aufgewachsen, aber darauf ist man ja nicht vorbereitet.
Bei Papa Tatze ist das ein bisschen anders, er hat ein bisschen Respekt vor Hunden und ein Bernersennen ist ja nun auch nicht so klein.

Nun war natürlich die Frage: Was tun? Wo gehört er hin?

Unsere Nachbarn haben keine Tiere und da wir, wie bereits erwähnt, an einer Schnellstraße wohnen, ist die Wahrscheinlichkeit, einen fremden Hund im Garten zu haben, relativ gering.

Zum Glück fiel Papa Tatze ein, dass ein "Nachbar", ca. 500m entfernt, öfter einen solchen Hund draußen liegen habe.
Gott sei dank wusste er die Hausnummer und wir konnten, mithilfe des Telefonbuches, die Telefonnummer herausfinden.

Natürlich musste ich da anrufen. Außerdem würde Papa Tatze auch erst wieder rausgehen, wenn der Hund weg wäre.
Es tutete zwei, dreimal und die "Nachbarn" meldeten sich. Vorsichtig fragte ich nach, ob sie denn die mit dem Bernersennenhund wären. Zu Papa Tatze´s Erleichterung (ich hätte ihn ja behalten) bejahten sie dies und meinten, sie würden sofort kommen.

Man hörte wie die Reifen quitschten und sie waren innerhalb von gefühlten 30 Sekunden da.
Ich erklärten ihnen kurz, wo der Hund zum Schluss gewesen war und dann gingen wir zu dritt durch den Garten.

Papa Tatze war ja immer noch drin geblieben.

Die "Nachbarn" liefen nun also durch den Garten und riefen ihn.
DEN BOOTSMANN.

Ja und wie ging die Geschichte aus?
Wir haben ihn leider nicht gefunden, aber er tauchte kurz danach wieder an seiner Hundehütte auf.
Aber Papa Tatze ging den Rest des Tages nicht mehr raus.

Montag, 14. September 2015

Wie die goldene Poolära endete...

 So haben wir zwei Jahre den Luxus unseres Pools genossen und um ihn herum angefangen den Garten danach zugestalten.
Doch dann kam Papa Tatze eines Tages nach Hause und verkündete das Ende der Poolära.
Wenige Tage zuvor hatten wir erfahren, dass wir bald zu dritt sein werden und Papa Tatze hatte die ganze Zeit fieberhaft überlegt, wie der Pool gesichert werden kann. Mein Argument, dass das Baby ja nicht raus kommt und los läuft, wurde abgeschlagen und so musste eine Entscheidung her.

Ich hatte keine Lust mehr auf weitere Streitgespräche und Diskussionen und willigte somit einer Veränderung zu.
Ewigkeiten surften wir im Netz und suchten eine Lösung. 

Vielleicht ein Holzdeckel anfertigen? Nein, dieser würde zu schwer werden.
Vielleicht eine Rollkonstruktion? Nein, dass würde nicht das Gewicht halten.
Vielleicht ein Runddach? Nein, das war einfach zu teuer.

Im Enteffekt gab es nur eine Lösung: der Pool musste weg. Schweren Herzens und unter einer Bedingung willigte ich also ein. Also musste der Pool leer gemacht werden. Beim Rausholen half Papa Tatze´s Bruder und dann war er weg...
Unglaublich wie schnell so etwas enden kann.

Aktuell schütten wir das Loch zu und dann soll dort gepflastert werden 
(die Bilder werden natürlich sofort nachgereicht).



Fleißige Leser werden festgestellt haben, dass noch eine Frage offenbleibt:
WAS WAR DIE BEDINGUNG?

Ja, es war natürlich kurz vorm Sommer und ich lass mir ja nicht, mitten in der Schwangerschaft, einfach die einzige Abkühlungsmöglichkeit klauen. Also war meine Bedingung ein zweiter Pool.
Der soll dann im nächsten Sommer auf der Pflasterfläche stehen.
In diesem Sommer steht er erstmal auf einer Folie im Garten und hat bei 38° Grad Außentemperatur uns eine super Abkühlung geboten, über die sich sogar Papa Tatze freute.


Freitag, 11. September 2015

60m³ Mutterboden und ein "Männerspielzeug" ergeben manchmal ein kontrolliertes Chaos...

Die Frage, die einem zuerst einmal unter den Nägeln brennt:
"Warum in Gottes Namen, baut jemand um sein Haus einen 1,80m hohen Erdwall?"

Ja, um ehrlich zu sein, war auch das meine erste Frage. Vorallem war bei uns noch nichts fertig. geschweige denn angefangen. Trotzdem hieß es: "Bevor wir irgendwas machen, bauen wir den Wall!"

Papa Tatze und Opa Tatze erklärten mir quasi im Chor, wie viele Vorteile so ein riesen Wall hatte. Ich hingegen, sah nur einen riesigen Wall, der mir das komplette Licht im Haus klaut.
Die beiden erklärten mir, wie viel Lärm der Wall schlucken würde (gut wir wohnen, wie gesagt, an einer Schnellstraße).
Außerdem würde er den LKW-Fahrern ein Sichtschutz sein. 
Den LKW-Fahrer will ich sehen, der mit 89km/h, bei uns noch auf den Tisch gucken kann.

Aber gut. Ich hatte ja eh keine Wahl, wurde ja zwangsüberstimmt. Im Endeffekt muss ich eigentlich nicht so viel dabei helfen, außer für das leibliche Wohl zu tun.

Papa Tatze freute sich, natürlich im geheimen, tierisch auf die "große Maschine" und auf die "Männerarbeit".

Also bestellten wir erstmal 30m³ Mutterboden und fingen an, vorne an der Straße einen Teil des Gartens zu entfernen. Alles was dabei an Strauchschnitt, Wurzeln und Ästen anfiel, wurde dabei schonmal aufgeschichtet. 

Dann durfte Papa Tatze, mit seinem Lieblingsspielzeug, den Mutterboden aufschichten.
Während die Männer so hier und dort in meinem Garten werkelten und ich, beim Kochen, durchs Fenster das Chaos betrachtete, rannten die Helfer mit einmal hektisch zur Straße. Ich machte mich natürlich auch sofort auf dem Weg dorthin. Was war passiert?

Ja, Papa Tatzes Spielzeug war, laut eigener Aussage, einfach zu klein und er könnte auch auf gar keinen Fall etwas dafür. 
Er war mit dem "Minibagger", bei dem Versuch, eine Wurzel rauszuziehen, in den frischaufgeschichteten Wall gekippt.
Noch dazu, hat natürlich ein Stock genau das Fenster zerstört. 

Und nun hing er da. Um ihn herum standen sein Vater, sein Onkel und sein Bruder und kratzten sich buchstäblich die Stirn und überlegten, wie er da jetzt wieder weg kommt.
Nach einer kleiner Besprechung beschlossen sie dann ein Seil zu nehmen. Die halbe Straße mussten sie dann dafür abregeln. Aber es funktionierte und es konnte weitergehen. Auch ohne Fenster.
Als wir den Wall fertig hatten, befanden sich dort insgesamt 60m³ Mutterboden. Obendrüber hatten wir eine schwarze Plane gezogen. In diese haben wir dann Löcher reingemacht und Bodendecker hineingepflanzt.

Was ich nach über zwei Jahren über den Wall denke?!?
Es sieht natürlich nicht schlecht aus und wenn du jemanden beschreiben sollst wo du wohnst, sagst du einfach immer, da bei dem großen Wall.
Zum Thema Lärmschutz: Das Prinzip würde sicherlich funktionieren, aber wir wohnen gegenüber von einem Bungalowplatz-Tor und dort wird einfach immer gehupt.
Das Thema Sichtschutz: Im Sommer hat man natürlich alles dicht, aber im Winter schon Lücken drin. ABER ich hatte ja jetzt mehr als zwei Jahre Zeit die vorbeifahrenden Fahrzeuge zu beobachten und ich konnte noch nie einen Fahrer erkennen. Also glaube ich auch nicht, dass irgendeiner sagen kann, was wir in letzter Zeit gegessen haben.

Mittwoch, 9. September 2015

Wie aus dem "einfachen" Herbstschnitt ein Staatsakt wurde...

Damals hatte Papa Tatze einfach mal beschlossen, dass genau an diesem Wochenende ein Herbstschnitt in unserem Garten notwendig sei. Gut, was muss das muss, dachte ich mir und sagte zu, ihm zu helfen.
Doch da war mir noch nicht klar, wo genau in unserem Garten der Herbstschnitt stattfinden sollte.
Dann ging es los in den Garten. Papa Tatze schleppte ein Werkzeug nach dem Anderen an.
Als er schließlich mit der dritten Leiter um die Ecke kam, ahnte ich böses.
 Papa Tatze musste ungefähr zwei Drittel abkappen.

 Leider haben wir unsere Zypresse nicht ganz in eine richtige Form bekommen...
Von der einen Seite sah es ja ganz gut aus...
 ....aber der anderen Seite war nicht mehr zu retten. :)

Samstag, 5. September 2015

Vom improvisierten zum richtigen Pool und wieder zurück ~Teil2~

Wie es nun weiter ging?
Ja, Papa Tatze gefiel die "Notfalllösung"einfach mal überhaupt nicht und außerdem würde sein guter Rasen diese Prozedur ja nicht ewig überstehen.

Also setzte er sich am nächsten Abend vors Internet und machte sich mal schlau.
Nach diversen Preisvergleichen und Forenbesuchen hatte ich aber keine Lust mehr zu warten.
So wurde Papa Tatze genötigt mit mir in den Baumarkt zu fahren und dort mal zu schauen.
Spontan entschieden wir uns dann dort für einen Stahlwandpool für 449€.

Leider führte der Kauf des Pools nicht zu dem Ergebnis, das ich erwarte hatte.
Der Pool war nun zu Hause, aber NEIN....er durfte nicht aufgebaut werden, denn Papa Tatze hatte eine Idee.

Er war der Meinung, wenn wir schon so einen teuren Pool kaufen, dann muss das auch was wetterfestes und langlebiges werden. Der Pool sollte in die Erde eingelassen werden.
Im Prinzip sprach nichts dagegen, aber gefühlt war der halbe Sommer vorbei und wir waren genauso weit wie vorher.

Nun ging es also los. Erstmal musste beschlossen werden, wo denn der Pool hin soll. Ein Platz war schnell ausgemacht, aber dort stand noch ein halber Urwald.

 Der Platz sollte eh plan gemacht werden, also konnte dann ja auch der Pool dort hin. Außerdem ist da immer Sonne.

Nachdem wir alles platt gemacht hatten, spannte Papa Tatze eine Schnur, um zu gucken, wie groß der Platz denn dort werden würde. Unser Pool hatte einen Umfang von 4,50m und das wurde ihm schlagartig klar, als er die Fläche sah. Das der Pool auch noch 92cm tief war, setzte ihm noch mehr zu. Denn unser Plan war, dass unter dem Pool noch Füllsand sollte.

Also warf Papa Tatze seinen super Plan über den Haufen. Nun sollte der Pool nur noch zur Hälfte in die Erde und dafür die Wände noch zusätzlich mit Styropor isoliert werden.

Alles was an Erde anfiel, haben wir außen aufgehäuft, um den Pool einzufassen.
Der Aufbau war super einfach und so stand nun der Pool endlich... Nur der Sommer war vorbei...


Mittwoch, 2. September 2015

Vom improvisierten zum richtigen Pool und wieder zurück ~Teil1~

Alles fing vor zwei Jahren an.
Es war eine mega Hitze und ich habe mich bei Papa Tatze beschwert, dass wir nicht mal ein Plantschbecken haben. Ich wollte einen Pool kaufen, also so einen zum Hinstellen.
Also ging es ab in den Baumarkt.
Dort ging der Kampf los:

+Stahlwandpool
+Pool mit Luftring
+Chlordesinfektion
+Umwälzpumpe
+Sauerstoffreinigung
+Sandfilteranlage

Gott, es gab soviel und natürlich konnten uns die Männer im Baumarkt nicht weiterhelfen. Also Handy raus und erstmal Dr. Google gefragt. Das war also die Strafe dafür, dass ich nur eben ins kühle Nass wollte.
Letzendlich war das Papa Tatze zu unsicher und er wollte noch mal zu Hause nachgucken. Enttäuscht und Zähne knirschend musste ich also wieder nach Hause.


Aber Papa Tatze wäre nicht Papa Tatze, wenn er sich nicht gleich was für Mama Tatze einfallen lies.

Damit ich endlich Ruhe gebe, hatte er sich erstmal eine "Notfalllösung" einfallen lassen. Mit drei, ineinander gestellte, Leitern und einer Folie hatte ich zumindest einen kleinen Pool.

Ja und wie es dann mit unserem Poolabenteuer weiter ging, erfahrt beim nächsten Post :)

Mittwoch, 26. August 2015

Vom Kampf gegen die Obstbäume...

Umso mehr es Herbst wurde entdeckte wir die Produktivität unseres Gartens.
Hier ein Apfelbaum, da ein Pflaumenbaum, da noch ein Apfelbaum und auch noch ein Kirschbaum. 
Was sich am Anfang als super tolle Sache ausgab stellte sich leider als absoluter Reinfall raus.
Der Pflaumenbaum hatte genau drei Pflaumen, der Kirschbaum war nicht mal einer und die Apfelbäume saßen zwar voll mit Äpfeln, doch die bestanden nur aus Kerngehäuse.

Also musste ein Spezialist her. Dieser ging dann also mit Herrn Tatze durch den Garten und meditierte vor jedem Baum.
Das Ende vom Lied war aber leider, dass mehr als die Hälfte der Bäume weg müssten.

Insgeheim freute sich natürlich Herr Tatze, dass endlich große Geräte in den Garten kamen.

Gesagt, getan. Schon am nächsten Wochenende stand ein riesen Trecker in unserem Garten und zog die Wurzeln raus. Herr Tatze sägte alles klein. Sein Bruder und der Onkel mussten dann nur noch die Löcher dicht machen.
Am Ende des Tages kann ich folgende Erfahrungen aufweisen:
  • die Arbeit war wohl notwendig
  • Herr Tatze hatte eindeutig zuviel "Belohnungsbier" und
  • mein Rasen sah aus wie Sch**** 

Von der Kuhjagd in unserem Garten...

Alles fing mit einem Klopfen an unserem Fenster an. Wir brauchten erstmal einen kleinen Moment um zuverstehen, dass das tatsächlich an uns gerichtet war.
 
Vor unserem Fenster stand ein Bauer aus der Nachbarschaft. Der erklärte uns, dass wir uns nicht wundern sollen, dass in unserem Garten ein paar Männer eine Kuh suchen würden.

Natürlich kann man jetzt sagen: "Ja, auf dem Land passiert sowas mal!" Aber das Problem an der Sache ist, wir wohnen an einer Schnellstraße und wenn überhaupt haben wir in der direkten Nachbarschaft einen Bauern.

 Es ist ja klar, dass wir wissen wollten, was da denn nun Sache war. Also ging Herr Tatze mal gucken.
Ich stand am Fenster und hab mir das Spektakel lieber von innen angesehen.

Etwa fünfzehn Männer liefen nun also durch unseren Garten und blockierten die halbe Straße.
Herr Tatze konnte schonmal in Erfahrung bringen, dass die Kuh abgehauen war und die Herren sie wieder einsammeln mussten, bevor diese die Straße für sich entdeckt.
Scheinbar versuchten sie das aber schon eine ganze Weile, denn sie waren mehr als erleichtert, als der Tierarzt endlich kam.
Dieser durfte und musste dem Theater ein unfreiwilliges Ende bereiten.
Nein, bevor wir jetzt alle die Augen zukneifen.. keine Angst!
Die Kuh wurde nur betäubt und dann erfolgreich auf einen Anhänger geladen.

Wie es der Kuh heute geht, können wir leider nicht sagen. Aber wir denken bei soviel Aufwand, wird sie jetzt wohl den besten Platz im Stall haben.

Als wir einmal abgesoffen sind...

Eines Tages kam Herr Tatze nach der Arbeit ins Haus gestürmt und sagte, dass bei uns alles absäuft.



 Das Wasser lief überall durch. Die Dachrinne konnte die Wassermenge nicht mehr auffangen.